Forschung bei der AWT – ein starkes ingenieurwissenschaftliches Standbein für Bremen

Das Leibniz Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT Bremen), das Forschungsinstitut der AWT, ist seit dem 1. Januar 2018 ein Institut der Leibniz Gemeinschaft. 

Anlässlich dieser Aufnahme lud die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, am 30. Januar 2018 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts zum feierlichen Senatsempfang. Rund 200 Gäste folgten der Einladung in den Festsaal des Bremer Rathauses.

Frau Prof. Quante-Brandt eröffnete als Gastgeberin den Festakt in der Oberen Rathaushalle und betonte in ihrem Grußwort die Stärken des Instituts im Bereich der Forschung aber auch des Technologietransfers. Für diese Kombination steht das Modell der Leibniz-Gemeinschaft. Der Festakt umfasste Grußworte aller im langwierigen Aufnahmeprozess beteiligten Akteure, so auch des Vorsitzenden des IWT-Kuratoriums und Mitglied des AWT-Verwaltungsrates, Herrn Dr.-Ing. Frank Stahl, sowie des Rektors der Universität Bremen, Prof. Bernd Scholz-Reiter. In ihren Grußworten schilderten sie ihre Sicht auf den Aufnahmeprozess und betonten die mit der Aufnahme verbundenen Chancen. Auch Leibniz-Präsident Prof. Matthias Kleiner richtete Grußworte an die Gäste. Er betonte darin die Passfähigkeit des IWT in die Leibniz-Gemeinschaft. Des Weiteren hob er die vielen Kooperationsmöglichkeiten hervor, die dem Institut zukünftig im Forschungsverbund zur Verfügung stehen. Das IWT wird zukünftig der Sektion „Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften“ der Leibniz-Gemeinschaft angehören.

Das IWT entwickelt Zukunftstechnologien der Metallverarbeitung bis zur Industriereife und engagiert sich mit umfassendem Know-How und exklusiver technischer Ausstattung, um spezielle Problemstellungen der Metallverarbeitung zu lösen. Die von den AWT-Fachausschüssen entwickelten Projektideen werden im IWT professionalisiert, erforscht und zur Industriereife weiterentwickelt.  

Einzigartig in Deutschland vereint das IWT die drei Fachdisziplinen Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik als gleichrangige Hauptabteilungen unter einem Dach. Technologische Probleme metallverarbeitender Unternehmen können ohne zeitraubende Abstimmungsprozesse auf dem interdisziplinären Niveau gelöst werden. Angesiedelt auf dem Campus der Universität Bremen wird die Know-How-Basis des IWT zusätzlich durch die enge Verflechtung mit dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen verstärkt.

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