Forschung bei der AWT – ein starkes ingenieurwissenschaftliches Standbein für Bremen

Das IWT, das Forschungsinstitut der AWT, wird zum 1. Januar 2018 in die Wilhelm-Leibniz Gemeinschaft aufgenommen. Das hat die gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) am 7. April 2017 entschieden.

Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und Vorsitzende der GWK: "Die Aufnahme der Stiftung Institut für Werkstofftechnik in die Bund-Länder-Finanzierung bei Leibniz ist ein bedeutender Erfolg für den Wissenschaftsstandort Bremen. Das IWT ist bereits das vierte Bremer Institut, das in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen wurde. Das zeigt wie exzellent und vielfältig die Forschung in Bremen ist."Dem Beschluss der GWK ging ein anspruchsvolles Evaluationsverfahren durch Leibniz-Gemeinschaft und Wissenschaftsrat im Sommer 2016 voraus. Beide Gremien haben sich für eine Aufnahme des IWT in die Leibniz-Gemeinschaft ausgesprochen und das Vorhaben der Aufnahme insgesamt mit exzellent bewertet. Als besonders herausragend erachtete der Wissenschaftsrat die wissenschaftliche Qualität der Arbeit des IWT sowie dessen strukturelle Relevanz für das deutsche Wissenschaftssystem.

Als Stifterin des Instituts für Werkstofftechnik in Bremen, steht der AWT ein interdisziplinär arbeitendes Institut für die Durchführung von Forschungsarbeiten zur Verfügung. Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten hier in den Bereichen Werkstoff-, Fertigungs- und Verfahrenstechnik. Wichtige Fragestellungen aus der Praxis können auf diese Weise in öffentlich geförderten Vorhaben erforscht werden. Pro Jahr werden über die AWT etwa sieben Forschungsprojekte mit Laufzeiten von zwei bis drei Jahren initiiert und durchgeführt.

Die Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT), das Forschungsinstitut der AWT, entwickelt Zukunftstechnologien der Metallverarbeitung bis zur Industriereife und engagiert sich mit umfassendem Know-How und exklusiver technischer Ausstattung, um spezielle Problemstellungen der Metallverarbeitung zu lösen. Die von den AWT-Fachausschüssen entwickelten Projektideen werden im IWT professionalisiert, erforscht und zur Industriereife weiterentwickelt.  

Einzigartig in Deutschland vereint das IWT die drei Fachdisziplinen Werkstoff-, Verfahrens- und Fertigungstechnik als gleichrangige Hauptabteilungen unter einem Dach. Technologische Probleme metallverarbeitender Unternehmen können ohne zeitraubende Abstimmungsprozesse auf dem interdisziplinären Niveau gelöst werden. Angesiedelt auf dem Campus der Universität Bremen wird die Know-How-Basis des IWT zusätzlich durch die enge Verflechtung mit dem Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen verstärkt.

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